Eine Europäische Universität für Digitalisierung mit Standort in Straßburg.

Mit den laufenden Investitionen in Digitalisierung, Digital Campus Vorarlberg oder Digital Factory der FHV zeigt die Vorarlberger Volkspartei weiterhin, dass es sich hierbei längst um ein aktuelles und kein Zukunftsthema mehr handelt. 
Am vergangenen Samstag hat die Junge Europäische Volkspartei in Prag einen Entschließungsantrag eingebracht, welcher der Vision einer Europäischen Universität mit Schwerpunkt Digitalisierung den Weg ebnen soll. Diese Europäische Universität für Digitalisierung soll der Motor sein, der Europa im Rennen um zukunftsweisende Technologien und Fachkräfte an der Weltspitze hält. Angedacht ist dafür der Standort Straßburg, wo durch eine Reduzierung auf nur einen Parlamentssitz der EU – und zwar jenen in Brüssel – sowohl finanzielle als auch infrastrukturelle Ressourcen anderweitig verwendet werden könnten. Somit werden Einsparungen im Verwaltungsapparat direkt in die Bildung investiert. 
 

Ergänzung für den Bildungsstandort Vorarlberg

Vorarlberg ist in Sachen Digitalisierung auf einem hervorragenden Weg, den wir aber auch konsequent weiter verfolgen müssen. Eine Universität mit diesem Schwerpunkt in nur 250 Kilometer Entfernung wäre eine tolle Ergänzung zum Bildungsstandort Vorarlberg. So eröffnen sich Möglichkeiten für Kooperationen, wie sie das WIFI, Bildungspartner des Digital Campus Vorarlberg, beispielsweise heute schon mit Universitäten in Wien und Klagenfurt pflegt. Da es im Ländle zahlreiche Unternehmen gibt, die weltweit zu den Besten im digitalen Bereich zählen, werden wir hier auch zukünftig top ausgebildete Fachkräfte benötigen. Die angedachte Universität in Straßburg würde dazu beitragen, dass dieser Bedarf auch in Vorarlberg besser gedeckt werden kann.“
 

Einsparen und sinnvoll reinvestieren

Mit der Europäischen Universität schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir gehen mit finanziellen wie infrastrukturellen Ressourcen nachhaltiger um und können diese Einsparungen direkt am Standort Straßburg sinnvoll und mit Weitblick reinvestieren. Durch die Aufgabe seines „Zweitwohnsitzes“ würde das Europäische Parlament laut Befürwortern dieser Maßnahme rund 180 Millionen Euro jährlich einsparen. Im Vergleich dazu bildet die Technische Universität Wien mit einem Jahresbudget von rund 200 Millionen Euro fast 30.000 Studierende aus. 
 

„Silicon Valley“ Europas 

Die Vision von der Europäischen Universität mit digitalem Schwerpunkt beinhaltet auch die Entstehung einer Art „Silicon Valley“ Europas, einer Ideen- und Fachkräfteschmiede für europäische Unternehmen. Durch die geografische Nähe zu Vorarlberg und die in der Bodenseeregion ansässigen Betriebe, von denen viele in ihren Spezialgebieten zu den Weltmarktführern gehören, werde auch das Ländle stark von einer solchen Entwicklung profitieren.